Emile Parisien

soprano saxophon | Frankreich
Management Artist, Live Artist

Saxofonist Emile Parisien ist einer der wichtigsten Protagonisten des Jazz aus Frankreich. Ein Jazzvisionär, der mit einem Bein in der Vergangenheit steht und den Blick weit nach vorne richtet. Das macht ihn zur „besten Neuigkeit des europäischen Jazz seit langem“ (Le Monde), dem „ungeteilte Aufmerksamkeit“ (NDR) geschenkt werden sollte. Parisiens musikalische Koordinaten sind weit abgesteckt, von der folkloristischen Tradition seiner Heimat führen sie über die Kompositionsstrategien der neuen Musik zur melodischen und harmonischen Abstraktion des freien Jazz. Die besondere Qualität dieses weiten musikalischen Feldes liegt in der Selbstverständlichkeit, mit der es ausgelotet wird. Nichts wirkt bei Parisien kalkuliert oder gezwungen. Stattdessen fließen in seine Musik ganz unangestrengt, leichthändig und ohne konzeptionelle Absicherung die Genremerkmale ineinander. Auszeichnungen ließen nicht lange auf sich warten: Parisien wurde jeweils als Künstler des Jahres mit den beiden wichtigsten Jazzpreisen Frankreichs, den „Prix Django Reinhard 2012“ und den „Victoires du Jazz 2014“ ausgezeichnet. In Deutschland erhielt er den ECHO Jazz 2015 in der Kategorie „Bestes internationales Ensemble“, für das mitreißende Duo mit seinem musikalischen Alter Ego und engem Freund, dem Akkordeonisten Vincent Peirani.

Nach drei Jahren künstlerischer Abenteuer mit dem Trio DADADA und der Aufnahme eines ersten Albums mit dem Titel "Saison 3", das 2017 vom renommierten Label Bleu produziert wurde, steckt der Pianist Roberto Negro seine grenzenlose Energie in sein neuestes Projekt "Papier Ciseau". Der Pianist wird von einem der wichtigsten Protagonisten des Jazz aus Frankreich, Emile Parisien, begleitet. Roberto Negro wurde 2018 bei den Victoires du Jazz für sein Trio Dadada als „Album sensation de l‘année“ ausgezeichnet.
Die in „Papier Ciseau“ versammelten Meister auf ihren Instrumenten machen sich auf die Suche nach musikalischem Essentialismus. Auf einem ungewöhnlichen und manchmal rätselhaften Weg, auf dem die Zeit verkürzt und außer Kontrolle geraten kann, entführt uns die Musik in eine Welt voller Melodien, die manchmal spielerisch, mal naiv, gar elektrisierend und überwältigend sein können. Das Repertoire besteht aus Kompositionen, bei denen Intensität und Einfachheit mit komplexen und aufflammenden Klängen kombiniert werden. Eine überraschende Lyrik unterstreicht das Werk.

Valentin Ceccaldi (bass), Roberto Negro (piano), Emile Parisien (soprano saxophon), Michele Rabbia (drums)

Mit atemberaubender Beherrschung seines Instruments, großer Sensibilität, Fantasie und einer ordentlichen Portion Anarchie hinterfragt, durchleuchtet und erweitert Emile Parisien den Jazz. Es entsteht frische, europäische Musik, die auf Basis ihrer Traditionen zu Neuland aufbricht: furios, virtuos und in verblüffender Emotionalität.
Mit seinem langjährigen Quartett spielte Emile Parisien bereits unzählige Konzerte rund um den Globus. Der Einfallsreichtum und die Experimentierfreude der Band sind, wenn auch hörbar inspiriert von Freidenkern wie Wayne Shorter oder Ornette Coleman, mit wenig zu vergleichen. Denn das Quartett hat seine ganz eigene Art, musikalische Geschichten zu erzählen und seiner überschäumenden Kreativität und Verspieltheit freien Lauf zu lassen. Das neue Album der Band, "Double Screening", bündelt alle Qualitäten dieser herausragenden Musiker.

Ivan Gélugne (double bass), Julien Loutelier (drums), Emile Parisien (soprano saxophon), Julien Touéry (piano)

2015 fand sich während des Jazzfestivals in Marciac eine neues Quintett zusammen: eine einzigartig kreative Symbiose zwischen Emile Parisien, dem aufstrebenden Gitarristen Manu Codjia, dem Bassisten Simon Tailleu, dem Schlagzeuger Mario Costa und dem deutschen Altmeister des Jazzpianos, Joachim Kühn. Die Traumbesetzung lässt mit freien Improvisationen, hochenergetischen Momenten, emotionalen Klangbildern und wilden Eruptionen die Konzertsäle brennen. ‚Sfumato‘ , das Studioalbum des Quintetts, erlangte internationales Aufsehen und wurde 2017 mit dem Victoires du Jazz, dem Jazz-Ableger des wichtigsten französischen Musikpreises, als Album des Jahres ausgezeichnet.

Manu Codija (guitar), Mário Costa (drums), Joachim Kühn (piano), Emile Parisien (soprano saxophon), Simon Tailleu (double bass)

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